MUSEUM WINNWEILER
Jüdisches Museum der Nordpfalz mit Gienanthabteilung

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Herzlich willkommen auf der Homepage des
Museums Winnweiler!
Wir hoffen, dass Sie finden, was Sie suchen. Falls nicht, nehmen Sie bitte Kontakt
mit uns auf.


Eine kleine Sensation:
Unbekanntes Bild aus dem ausgehenden 18. Jh. von Ruine und Dorf Falkenstein gefunden! 

Kennt bei uns jemand den K.K. Offizier, Landschaftsmaler und Kartographen Carl Ludwig Friedrich Viehbeck (1769-1827)? Wohl kaum. Auch kein Wunder, denn Viehbeck hat vor allem Motive aus den verschiedenen Gegenden Österreichs gemalt und gezeichnet. Aber unter seinen relativ wenigen Bildern von Motiven im heutigen Deutschland findet sich auch ein sehr reizvolles und informatives Bild, das als „Die Ruinen von Falkenstein am Donnersberg“ betitelt ist. Die bei uns bisher völlig unbekannte aquarellierte Zeichnung passt aber andererseits doch sehr gut in Viehbecks Programm, denn die Grafschaft Falkenstein gehörte in den 1790er Jahren – obzwar damals schon französisch besetzt - offiziell noch zu Habsburg-Lothringen, also zu Österreich. Das Bild ist zwar undatiert, lässt sich auf Grund bestimmter Umstände und in Anlehnung an andere datierte Bilder, aber recht sicher den 1790er Jahren zuordnen (wohl 1795 oder 1799). Es ist damit das älteste bisher bekannt gewordene Bild, das Burg Falkenstein als Ruine zeigt. Entsprechend umfangreicher gegenüber späteren Darstellungen sind auch noch die zu sehenden Ruinenreste. Aber auch im Dorf selbst findet sich eine geradezu malerische Hausruine.
Andi Fischer aus Falkenstein hat das Bild zufällig bei Internetrecherchen entdeckt und zwar in den Beständen der ALBERTINA in Wien – einem renommierten staatlichen Kunstmuseum. Das Museum Winnweiler hat sogleich zum Maler und zu diesem unverkäuflichen Schatz in Wien recherchiert. Es ist auch gelungen, von der ALBERTINA das Recht zu erwerben, eine gute Reproduktion in der Dauerausstellung des Museums präsentieren zu dürfen.
     Aus diesem Anlass gibt es im Museum in Winnweiler, Schlossstraße 37, für den Rest des Jahres 2022 eine Sonderausstellung. Dabei werden nicht nur dieser Neufund, sondern auch Reproduktionen der meisten bekannteren und auch weniger bekannter Falkenstein-Darstellungen seit ca. 1590/1600 gezeigt.
Die Ausstellung wird am Sonntag, den 25. September um 15.00 Uhr eröffnet. Alle Falkenstein-Freunde und sonstige Interessierte sind herzlich eigeladen. Einladung ergeht nur auf diesem Weg. An diesem Tag ist der Eintritt ins Museum frei.

Die vorstehende  Ausstellung ist ab sofort für den Rest des Jahres 2022 an allen Öffnungstagen zu besichtigen.

Sonnenauf- und Sonnenuntergänge
im Fotomuseum Winnweiler

Viele Sonnenauf- und Sonnenuntergänge hat Wilfried von Nowicki aus Falkenstein bei Fotoexkursionen in der Toskana auf Fotos gebannt. Der fast unfehlbar erscheinende Blick des Fotokünstlers, gepaart mit fototechnischem Können, ließ dabei Landschaft und/oder Himmel durch Licht, Nebel und Wolken mal heiter, mal dramatisch in Erscheinung treten. Mehrere Dutzend dieser reizvollen, großformatigen Fotos sind ab Sonntag, den 3. Juli 2022 (14.30 – 17.30 Uhr) für einige Monate in der Galerie im Turm und im ehemaligen Boertzel’schen Atelier des Museums für Fotografie und Fotografenhandwerk am Falkensteinerweg 2 in Winnweiler ausgestellt. Das Fotomuseum ist immer am 1. und 3. Sonntag im Monat von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist immer frei.
Eine Finissage zu dieser Ausstellung findet am Donnerstag, den 29.9.2022, um 19.30 Uhr statt.
Der Fotograf ist anwesend.
Die Ausstellung kann an diesem Abend von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr und am, Sonntag, den 2. Oktober 2022 von 14.30 bis 17.30 Uhr letztmals besichtigt werden.