MUSEUM WINNWEILER
Jüdisches Museum der Nordpfalz mit Gienanthabteilung

Museumsprogramm

Dauerausstellungen

An jedem regulären Öffnungstag zu sehen sind unsere Dauerausstellungen zum Thema Judentum, zur 0rts- bzw. Regionalgeschichte, die Gienanthabteilung und das Ludwig-Götz-Kabinett, sowie ggf. jeweils laufende
Sonderaustellungen (vgl. nachstehend).

Vgl. zu den Dauerausstellungen die Rubriken unter "Über unser Museum".


Sonderausstellungen

Zur Zeit keine!

 


Nächste Einzelveranstaltung/en:              



250. Geburtstag:

Reichsrat Freiherr Ludwig von Gienanth aus Hochstein

- Vortrag im Museum

 

Am 15. Oktober 1767 auf der Hochsteiner Eisenschmelz geboren und nach seinem Tod in Schönau 1748 in Hochstein beigesetzt, würde Ludwig von Gienanth in diesem Jahr 250 Jahre alt werden und 2018 jährt sich sein Todestag zum zweihundertsiebzigsten mal.

Als junger Berg- und Hütteningenieur übernahm er 1793, nach dem frühen Tod seines Bruders Gideon, das elterliche Werk. Dazu gehörten neben dem Stammhaus Eisenschmelz bei Winnweiler/Hochstein auch Betriebe in Wattenheim/Altleiningen und in Trippstadt. Ludwig  gelang es bravourös nicht nur damals bestehende erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten zu überwinden,  sondern auch das Hochsteiner Werk Eisenschmelz auszubauen und um ein Kleinhammerwerk auf der Kupferschmelz (1806) und ein Großhammerwerk in Schweisweiler (1809) zu erweitern.  Er kaufte das Werk in Eisenberg (1800) und baute es weiter aus. Der Besitz des Werkes in Trippstadt wurde gefestigt und auch dieses Werk auf fünf Betriebsstätten im Karlstal erweitert. Der Standort Wattenheim wurde  zwar aufgegeben, dafür aber Altleiningen in einen Drahtzug umgewandelt. Als weitere, kleinere Betriebsstätten seien auch der Blechhammer bei Kaiserslautern, der Hardenburger Hammer im Dürkheimer Tal oder der Saarbacher Hammer bei Ludwigswinkel genannt. Als Abschluss seines bedeutenden Lebenswerkes kaufte er 1835 ein altes Eisenhüttenwerk  in Schönau, baute es mehr oder weniger neu auf und betrieb es bis zu seinem Tod 1848. Dass zu diesem Eisenimperium nicht nur die Eisenerzgruben bei Imsbach/Falkenstein gehörten, sondern auch Gruben bei Wattenheim, bei Kirchheimbolanden, im Reichwald bei Kaiserslautern (Erzhütten), in der Südpfalz (z.B. Nothweiler, Bergzabern), bei Limburg an der Lahn (z.B. die Grube „Berggeist“ in Netzbach), in Rheinhessen (v.a. Gauheppenheim und Wissberg) und in anderen Bereichen, sowie große Wälder (v.a. bei Trippstadt und Hauptstuhl) sei ebenfalls angedeutet.

Trotz dieser intensiven wirtschaftlichen Tätigkeiten war Ludwig von Gienanth aber auch schon in der französischen Zeit vor 1814 in verschiedenen wichtigen Funktionen politisch und verwaltungsmäßig tätig. Nach der Angliederung der Pfalz an das Königreich Bayern (1816), bediente sich auch der bayerische König der großen Erfahrung, des Einflusses und der Schaffenskraft Gienanths. So wurde er 1816 zum Präsident des Wahlkollegiums für den Landrat der Pfalz berufen. 1818 wurde er zum lebenslänglichen Reichsrat der bayerischen Krone ernannt. 1819 wurde er vom König in den persönlichen Adelsstand und 1835 in den erblichen Freiherrenstand erhoben.

Die Gienanthabteilung des Museums Winnweiler lädt aus Anlass des Geburtsjubiläums für Mittwoch, den 18. Oktober 2017, um 19.30 Uhr, zu einem bebilderten Vortrag in das Museum (Schlossstraße 37) ein. Titel: „Ludwig von Gienanth (1767 – 1848) Frühindustrieller – Aufsteiger – Politiker“. Referent ist der Historiker Ulrich Burkhart M.A., Kaiserslautern. Der Eintritt ist frei. Interessierte können an diesem Abend bereits ab 18.30 Uhr auch die Gienanthabteilung des Museums besichtigen.

           

Die regulären Öffnungstage der Museen
und Treffen Interessierter:

Museum Winnweiler, Schlossstr. 37
Jüdisches Mueum der Nordpfalz - mit Gienanthabteilung, Ludwig-Götz-Kabinett u.a.
(reguläre Öffnung immer am 2. und 4. Sonntag im Monat, von
14.30 bis 17.30 Uhr):

Der nächste Öffnungstag:

Sonntag, 8. Oktober 2017


MUSEUMSSCHMIEDE LANGMEIL,
KAISERSTRASSE 11
(immer am letzten Sonntag im Monat von
15.00 bis 17.00 Uhr):

Nächster Öffnungstag:   
 
Sonntag, den 29. Oktober 2017
(letzter Öfnungstag 2017)

Nächster Treff der
ARBEITSGEMEINSCHAFT HEIMATGESCHICHTE
im Museum:


Montag, den 30. Oktober 2017,
20.00 Uhr


Interessierte sind immer gerne gesehen!

 
                       

                            Fotomuseum                               Rudi und Elsbeh-Boertzel-Stiftung
      Falkensteinerweg 2
        (reguläre Öffnung immer am                      ersten und dritten Sonntag im Monat
von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr)
   

Der nächste Öffnungstag:

Sonntag, 15. Oktober 2017
In der "Galerie im Turm" ist eine neue Fotoausstellung zu sehen:
"Die Welt der kleinen Dinge"
mit Nah- und Makroaufnahmen von Mitgliedern des Foto Clubs Winnweiler.

Im Fotomuseum treffen sich:

a) der Museumskreis des Fotomuseums immer an den Dienstagen der geraden Wochen,
b) der Fotoclub Winnweiler immer an den Dienstagen der ungeraden Wochen,
jeweils um 20.00 Uhr.

Interessierte sind immer gerne gesehen!